Antarktischer Seebär
Eine Ohrenrobbe, die an Land erstaunlich schnell ist — und im Hochsommer die Strände Südgeorgiens so dicht besetzt, dass Anlandungen umgeplant werden.
Warum Abstand hier auch dem eigenen Schutz dient
Anders als die meisten anderen Robben können Seebären ihre Hinterflossen unter den Körper drehen und damit an Land regelrecht galoppieren. Bullen verteidigen im Dezember und Januar Reviere und gehen dabei auf Menschen los, die zu nah kommen. Expeditionsteams legen die Wege entsprechend an und führen Stöcke mit, um Tiere auf Abstand zu halten.
Vom Rand der Ausrottung zurück
Im 19. Jahrhundert wurde die Art wegen ihres Fells bis an den Rand der Ausrottung bejagt — auf Südgeorgien überlebte nur ein winziger Restbestand. Heute ist sie dort wieder so zahlreich, dass sie Vegetation und andere Arten unter Druck setzt. Es ist eine der eindrücklichsten Erholungsgeschichten des Südatlantiks.
Wo Sie Antarktischer Seebäre sehen
Diese Anlandeplätze in unserem Programm gehören zu den verlässlichsten Stellen für diese Art.
Beobachtungen aus unseren Bordlogbüchern
Berichte von Reisen, auf denen diese Art tatsächlich gesehen wurde — mit Datum und Ort.
Häufige Fragen zum Antarktischer Seebär
Sind antarktische Seebären gefährlich?
Bullen verteidigen im Dezember und Januar Reviere und können auf Menschen losgehen. Sie bewegen sich an Land schnell, weil sie die Hinterflossen unter den Körper drehen können. Abstand ist Pflicht.
Wo gibt es die meisten Seebären?
Auf Südgeorgien. Die Strände sind dort im Hochsommer stellenweise so dicht besetzt, dass Anlandungen verlegt werden müssen.
Warum wurden Seebären fast ausgerottet?
Wegen ihres dichten Fells, das im 19. Jahrhundert kommerziell bejagt wurde. Auf Südgeorgien überlebte nur ein kleiner Restbestand; heute ist die Art dort wieder sehr häufig.