Weddellrobbe
Das südlichste Säugetier der Welt — lebt ganzjährig unter dem Festeis und hält seine Atemlöcher mit den Zähnen offen.
Leben unter dem Eis
Weddellrobben bleiben auch im Winter in hohen Breiten. Sie halten Atemlöcher im Festeis offen, indem sie den Rand mit den Eck- und Schneidezähnen abraspeln. Das kostet die Zähne: Ältere Tiere haben oft stark abgenutzte Gebisse, was ihre Lebenserwartung begrenzt.
Die gelassenste Robbe
Auf dem Eis liegende Weddellrobben reagieren auf Besucher meist gar nicht. Das macht sie zu einem dankbaren Fotomotiv — und erklärt zugleich, warum die IAATO-Abstandsregeln hier besonders wichtig sind: Ein Tier, das nicht flieht, ist nicht zwangsläufig ungestört.
Wo Sie Weddellrobbee sehen
Diese Anlandeplätze in unserem Programm gehören zu den verlässlichsten Stellen für diese Art.
Beobachtungen aus unseren Bordlogbüchern
Berichte von Reisen, auf denen diese Art tatsächlich gesehen wurde — mit Datum und Ort.
Häufige Fragen zum Weddellrobbe
Wie tief taucht eine Weddellrobbe?
Über 600 Meter, mit Tauchgängen von mehr als einer Stunde Dauer.
Wie überlebt die Weddellrobbe den Winter unter dem Eis?
Sie hält Atemlöcher offen, indem sie den Eisrand mit den Zähnen abraspelt. Das nutzt das Gebiss stark ab und begrenzt die Lebenserwartung.
Ist die Weddellrobbe scheu?
Nein, sie reagiert auf ruhige Besucher meist gar nicht. Die Abstandsregeln gelten trotzdem — Ausbleiben von Flucht bedeutet nicht Ausbleiben von Stress.