Grytviken
Die erste Walfangstation Südgeorgiens, Shackletons Grab und heute Museum, Kirche und Verwaltungssitz — der am dichtesten besuchte Ort der Insel.
Die Station
Carl Anton Larsen gründete Grytviken 1904 als erste Walfangstation Südgeorgiens. Sie war bis 1965 in Betrieb. Von den Anlagen stehen heute Tanks, Kessel und Hallen, teils gesichert und begehbar, teils gesperrt. Die 1913 errichtete Kirche wird bis heute gelegentlich genutzt.
Shackletons Grab
Ernest Shackleton starb 1922 an Bord seines Schiffes vor Südgeorgien und wurde auf dem Friedhof von Grytviken beigesetzt. Der Besuch des Grabes gehört zu den festen Bestandteilen einer Anlandung; traditionell wird dort auf ihn angestoßen. In unmittelbarer Nähe liegt die Asche von Frank Wild, seinem Stellvertreter.
Renaturierung
Südgeorgien gilt als eines der größten Renaturierungsprojekte der Welt. Ratten, die mit den Walfängern kamen, und Rentiere, die 1911 als Fleischvorrat ausgesetzt wurden, sind in aufwendigen Programmen entfernt worden. Deshalb gelten für die Insel die strengsten Biosecurity-Regeln des Südatlantiks.
Aus unseren Bordlogbüchern
Diese Berichte stammen von Reisen, die tatsächlich hier waren — Datum, Ablauf und Beobachtungen aus den Logbüchern der Expeditionsleitung.
Häufige Fragen zu Grytviken
Wo ist Shackleton begraben?
Auf dem Friedhof von Grytviken auf Südgeorgien. Er starb 1922 an Bord seines Schiffes vor der Insel.
Wann wurde Grytviken gegründet?
1904 von Carl Anton Larsen, als erste Walfangstation Südgeorgiens. Der Betrieb endete 1965.
Was kann man in Grytviken besichtigen?
Museum, Kirche von 1913, Friedhof mit Shackletons Grab und die teils begehbaren Reste der Walfanganlagen.
Warum ist Südgeorgien bei der Biosecurity so streng?
Weil eingeschleppte Ratten und Rentiere die Insel schwer geschädigt haben und in jahrelangen Programmen entfernt wurden. Ein einziges Samenkorn kann diese Arbeit gefährden.