St. Andrew’s Bay
Die größte Königspinguin-Kolonie Südgeorgiens und eine der größten überhaupt — an einem schwarzen Sandstrand vor drei Gletschern.
Die größte Kolonie der Insel
St. Andrew’s Bay trägt die größte Königspinguin-Kolonie Südgeorgiens und zählt zu den größten weltweit. Die Tiere stehen nicht in einer abgegrenzten Gruppe, sondern verteilen sich über die gesamte Schwemmebene zwischen Strand und Gletscherzunge — beim Aufstieg zum Aussichtspunkt hat man sie über mehrere hundert Meter hinweg im Blick.
Der Flussübergang
Zwischen Anlandestelle und Kolonie liegt ein Schmelzwasserfluss, der je nach Wetter unterschiedlich viel Wasser führt. Er ist zu Fuß zu queren, was in Gummistiefeln funktioniert, aber Trittsicherheit verlangt. Bei starker Schmelze kann er zum Grund werden, aus dem eine Anlandung abgebrochen wird.
Warum der Strand schwarz ist
Der dunkle Sand stammt aus dem Abrieb der umliegenden Gletscher und des vulkanisch geprägten Gesteins. In Verbindung mit den weißen Bäuchen der Pinguine und den Gletscherzungen dahinter ergibt das den Bildkontrast, für den die Bucht bekannt ist.
Aus unseren Bordlogbüchern
Diese Berichte stammen von Reisen, die tatsächlich hier waren — Datum, Ablauf und Beobachtungen aus den Logbüchern der Expeditionsleitung.
Häufige Fragen zu St. Andrew’s Bay
Wo ist die größte Königspinguin-Kolonie Südgeorgiens?
In St. Andrew’s Bay an der Nordostküste. Sie ist die größte der Insel und zählt zu den größten Königspinguin-Kolonien weltweit.
Muss man in St. Andrew’s Bay einen Fluss durchqueren?
Ja. Zwischen Anlandestelle und Kolonie liegt ein Schmelzwasserfluss, der zu Fuß gequert wird. Bei starker Schmelze kann er eine Anlandung verhindern.
Wie kommt man zur Kolonie?
Per Zodiac an den Strand, dann zu Fuß über die Schwemmebene und den Flussübergang bis zu einem erhöhten Aussichtspunkt.