Eselspinguin
Der Pinguin, den fast jeder Antarktis-Reisende zu sehen bekommt — erkennbar am weißen Fleck über dem Auge und am kräftig orangeroten Schnabel.
Der Gewinner der Erwärmung
Anders als Adélie- und Kaiserpinguine ist der Eselspinguin nicht auf Meereis angewiesen. Er kommt mit wärmeren, eisärmeren Bedingungen zurecht und breitet sich entlang der Antarktischen Halbinsel nach Süden aus — an Orten, an denen früher nur Adéliepinguine brüteten. Er gilt deshalb als Anzeiger für den Wandel in der Region.
Nester aus Kieseln
Eselspinguine bauen Nester aus Steinen. Passende Kiesel sind knapp, weshalb sie regelmäßig beim Nachbarn gestohlen werden — ein Schauspiel, das sich in jeder Kolonie beobachten lässt und das erklärt, warum die Nester so gleichmäßig auf Schnabelabstand verteilt liegen.
Wo Sie Eselspinguine sehen
Diese Anlandeplätze in unserem Programm gehören zu den verlässlichsten Stellen für diese Art.
Beobachtungen aus unseren Bordlogbüchern
Berichte von Reisen, auf denen diese Art tatsächlich gesehen wurde — mit Datum und Ort.
Häufige Fragen zum Eselspinguin
Woran erkennt man einen Eselspinguin?
Am weißen Fleck über dem Auge, der sich über den Kopf zieht, und am kräftig orangeroten Schnabel.
Warum heißt er Eselspinguin?
Wegen seines Rufs, der an einen Esel erinnert. Im Englischen heißt er Gentoo Penguin.
Wie schnell schwimmen Eselspinguine?
Bis zu rund 36 km/h — sie gelten als die schnellsten schwimmenden Pinguine.
Warum nehmen Eselspinguine zu?
Weil sie nicht auf Meereis angewiesen sind und mit wärmeren Bedingungen zurechtkommen. Sie breiten sich entlang der Halbinsel nach Süden aus.