Adéliepinguin
Der klassische Antarktispinguin mit dem weißen Augenring — an Meereis gebunden und deshalb der empfindlichste Anzeiger für Veränderungen.
Warum er als Indikator gilt
Adéliepinguine jagen bevorzugt am Rand des Meereises und brauchen es zum Ruhen. Wo das Eis früher aufbricht oder ausbleibt, gehen ihre Bestände zurück — im nördlichen Teil der Antarktischen Halbinsel ist das messbar. Weiter südlich und im Rossmeer sind die Bestände stabiler. Die Art wird deshalb regelmäßig gezählt.
Der lange Marsch
Adéliepinguine legen zwischen Kolonie und offenem Wasser teils erhebliche Strecken über das Eis zurück, oft in langen Reihen hintereinander. Wer eine Kolonie im Frühsommer besucht, sieht diese Prozessionen — und die Trampelpfade, die sie in den Schnee ziehen.
Wo Sie Adéliepinguine sehen
Diese Anlandeplätze in unserem Programm gehören zu den verlässlichsten Stellen für diese Art.
Beobachtungen aus unseren Bordlogbüchern
Berichte von Reisen, auf denen diese Art tatsächlich gesehen wurde — mit Datum und Ort.
Häufige Fragen zum Adéliepinguin
Woran erkennt man einen Adéliepinguin?
Am weißen Ring um das Auge und am ganz schwarzen Kopf ohne weitere Zeichnung.
Wo leben Adéliepinguine?
Rund um den antarktischen Kontinent, mit Schwerpunkt dort, wo Meereis verlässlich vorhanden ist — etwa im Weddellmeer, auf Paulet Island und an Brown Bluff.
Warum gehen die Bestände zurück?
Weil die Art auf Meereis angewiesen ist. Im nördlichen Teil der Antarktischen Halbinsel, wo das Eis früher aufbricht, sind Rückgänge messbar; weiter südlich sind die Bestände stabiler.