Longyearbyen
Der nördlichste Ort der Welt mit regulärem Linienflugverkehr — Start und Ziel fast jeder Spitzbergen-Reise.
Warum jede Reise hier beginnt
Longyearbyen ist der einzige Ort auf Spitzbergen mit Flughafen, Hafen und Infrastruktur für Schiffe. Wer eine Umrundung, eine Nordspitzbergen-Route oder eine Fahrt nach Grönland bucht, startet mit hoher Wahrscheinlichkeit hier — 174 unserer aktiven Reisen berühren den Ort.
Aus der Kohle in den Tourismus
Gegründet wurde die Siedlung 1906 als Bergarbeiterort, benannt nach dem amerikanischen Unternehmer John Munro Longyear. Der Kohlebergbau lief über ein Jahrhundert und ist heute bis auf Reste eingestellt; Forschung und Tourismus haben ihn abgelöst. Die Spuren stehen noch in der Landschaft: Seilbahnstützen, Stollenmundlöcher, Werksgebäude.
Was man wissen sollte
Außerhalb des Ortes gilt Eisbärengefahr — wer die Ortsgrenze verlässt, braucht Schutz. Innerhalb ist es eine normale Kleinstadt mit Supermarkt, Restaurants und Museum. Schuhe zieht man in vielen Gebäuden aus, eine Gewohnheit aus der Bergbauzeit, als Kohlestaub überall war.
Aus unseren Bordlogbüchern
Diese Berichte stammen von Reisen, die tatsächlich hier waren — Datum, Ablauf und Beobachtungen aus den Logbüchern der Expeditionsleitung.
Häufige Fragen zu Longyearbyen
Wie kommt man nach Longyearbyen?
Per Linienflug über Oslo oder Tromsø. Longyearbyen ist der nördlichste Ort der Welt mit regulärem Linienflugverkehr.
Warum starten Spitzbergen-Kreuzfahrten in Longyearbyen?
Weil es der einzige Ort des Archipels mit Flughafen, Hafen und passender Infrastruktur ist. Praktisch alle Expeditionsschiffe laufen von hier aus.
Gibt es in Longyearbyen Eisbären?
Innerhalb des Ortes normalerweise nicht, außerhalb sehr wohl. Wer die Ortsgrenze verlässt, muss entsprechend ausgerüstet oder begleitet sein.