Ilulissat
Grönlands drittgrößter Ort am UNESCO-Welterbe Ilulissat-Eisfjord, aus dem einer der produktivsten Gletscher der Nordhalbkugel Eisberge liefert.
Der Eisfjord
Der Ilulissat-Eisfjord ist seit 2004 UNESCO-Welterbe. Gespeist wird er vom Sermeq Kujalleq, dem Jakobshavn-Gletscher, der zu den produktivsten Gletschern der Nordhalbkugel zählt. Am Fjordausgang liegt eine Schwelle, an der die größten Eisberge auf Grund laufen und sich stauen — deshalb steht dort ständig Eis, auch mitten im Sommer.
Wie man ihn sieht
Drei Wege sind üblich: der Holzsteg von Sermermiut aus, eine Bootsfahrt entlang der Eisbergfront oder ein Rundflug. Vom Schiff aus sieht man die Eisberge, die aus dem Fjord heraustreiben und in der Diskobucht weiterziehen — mit Kanten von teils über hundert Metern Höhe.
Sermermiut
Am Ende des Holzstegs liegen die Reste einer Siedlung, die über 4.000 Jahre bewohnt war — von der Saqqaq-, der Dorset- und der Thule-Kultur nacheinander. Was zu sehen ist, sind Grasüberwachsene Hausgrundrisse; was den Ort trägt, ist das Wissen um diese Zeittiefe.
Aus unseren Bordlogbüchern
Diese Berichte stammen von Reisen, die tatsächlich hier waren — Datum, Ablauf und Beobachtungen aus den Logbüchern der Expeditionsleitung.
Häufige Fragen zu Ilulissat
Warum ist der Ilulissat-Eisfjord UNESCO-Welterbe?
Seit 2004, wegen der Kombination aus einem der produktivsten Gletscher der Nordhalbkugel, dem sichtbaren Kalbungsgeschehen und der wissenschaftlichen Bedeutung für die Klimaforschung.
Wie sieht man den Eisfjord am besten?
Über den Holzsteg von Sermermiut, per Bootsfahrt entlang der Eisbergfront oder per Rundflug. Vom Schiff aus sieht man die Eisberge, die aus dem Fjord in die Diskobucht treiben.
Was ist Sermermiut?
Eine über 4.000 Jahre bewohnte Siedlungsstelle am Eisfjord, nacheinander von der Saqqaq-, Dorset- und Thule-Kultur genutzt. Zu sehen sind grasüberwachsene Hausgrundrisse.