Schwarzbrauenalbatros
Der häufigste Albatros des Südatlantiks — mit dem dunklen Strich über dem Auge, der ihm einen strengen Blick gibt.
Kolonien an der Klippenkante
Schwarzbrauenalbatrosse brüten auf Kegeln aus Schlamm und Gras, dicht an dicht an windexponierten Kliffkanten. Auf den Falklandinseln teilen sie diese Kanten mit Felsenpinguinen — die beiden Arten brüten unmittelbar nebeneinander, was Besuchern erlaubt, sehr unterschiedliches Verhalten von einem Standort aus zu beobachten.
Der Start braucht Wind
Wie alle großen Albatrosse ist der Schwarzbrauenalbatros beim Start auf Wind angewiesen. Deshalb liegen die Kolonien an Hängen und Kanten, von denen aus sich die Tiere fallen lassen können. Bei Windstille sitzen sie fest — was ihre Wahl der Brutplätze erklärt.
Wo Sie Schwarzbrauenalbatrose sehen
Diese Anlandeplätze in unserem Programm gehören zu den verlässlichsten Stellen für diese Art.
Beobachtungen aus unseren Bordlogbüchern
Berichte von Reisen, auf denen diese Art tatsächlich gesehen wurde — mit Datum und Ort.
Häufige Fragen zum Schwarzbrauenalbatros
Woran erkennt man einen Schwarzbrauenalbatros?
An dem dunklen Strich über dem Auge und der geringeren Größe im Vergleich zum Wanderalbatros — die Spannweite liegt bei rund 2,40 Metern.
Wo brüten Schwarzbrauenalbatrosse?
Vor allem auf den Falklandinseln, häufig unmittelbar neben Felsenpinguin-Kolonien an windexponierten Kliffkanten.
Warum brüten sie an Klippen?
Weil sie zum Starten Wind und Fallhöhe brauchen. Bei Windstille können große Albatrosse kaum abheben.