Im Sommer 1927 fuhren A. Y. Jackson und Frederick Banting mit der *Beothic* nach Norden, entlang der Versorgungsrouten vor Grönland, Baffin Island und Ellesmere Island. Der eine war Maler der Group of Seven, der andere der Entdecker des Insulins — und ein Zeichner aus Leidenschaft. Was sie dort sahen, veränderte, wie Kanada sich selbst ansah. Lawren Harris folgte später mit eigenen Fahrten.
Hundert Jahre danach führt diese Reise durch dieselben Gewässer. Von Resolute über Beechey Island, wo die Franklin-Expedition überwinterte, durch den Lancaster-Sund nach Grise Fiord und Ellesmere Island, weiter ins Kane Basin und nach Qaanaaq, dann die Westküste Grönlands hinunter bis Nuuk.
An Bord ist John Geoghegan, Kurator der McMichael Canadian Art Collection, die den Nachlass der Group of Seven verwaltet. Seine Vorträge verbinden die Bilder von damals mit dem, was vor dem Bug liegt. Dazu kommen Inuit-Künstlerinnen und -Künstler, deren Arbeiten zeigen, dass dieser Norden nie eine leere Leinwand war, sondern seit Jahrtausenden bewohntes Land.