Die MS PLANCIUS durchfährt eine der entlegensten Regionen der Arktis: vom Scoresby Sund – dem größten Fjord der Erde – bis zu den wenig erforschten Küsten Koldewey- und Germania Lands.
Von Reykjavik über den Polarkreis führt die Route in Ostgrönland zu Eisbergen über 100 Metern Höhe und Seevögelkolonien. Ittoqqortoormiit bietet Einblick in modernes arktisches Leben, während Landungen an Eskimonaes historische Spuren der Thule-Kultur offenbaren. Moschusochsen, Polarhasen und möglicherweise Eisbären prägen die nördlicheren Regionen.
Die Inseln Sabine Ø und Bass Rock dokumentieren Expeditionen des 19. Jahrhunderts. Koldewey Land und Germania Land markieren die nördlichsten Ziele – erreichbar nur unter günstigen Bedingungen. Die Rückreise führt über das Meereis und den Golfstrom nach Spitzbergen, wo Longyearbyen die Expedition mit Einblicken in die Bergbaugeschichte abschließt.
Die Reise läuft in der arktischen Sommersaison (Juli–August). Das Programm ist wetter- und eisabhängig; Landeplätze können sich kurzfristig ändern. Bordsprachen sind Deutsch und Englisch.