Auf dieser Reise nimmt Birgit Lutz, Arktiskennerin und Autorin des Buchs "Mein Spitzbergen", Sie mit auf eine Frühsommer-Reise nach Spitzbergen: Im Mai sind die Berge noch weiß und einige Fjorde gefroren, im Norden der Inseln ist Meereis zu finden – auf dieser Reise lernen sie die noch etwas winterlichere Seite Spitzbergens kennen. Wenn möglich, werden wir Zeit am oder im Meereis verbringen, eine sehr besondere Erfahrung. Wenn noch viel Schnee liegt, unternehmen wir mit den bordeigenen Schneeschuhen kleine Touren an Land und Schlauchbootfahrten, bei denen Sie die faszinierende Landschaft und die Stille der Arktis erleben können.
An Bord der SV Meander, ein einfaches und sehr gemütliches Schiff, sind wir mit maximal 12 Gästen unterwegs und haben dank eines großen Schuhwärmers immer warme Füße. Dank eines zweiten Guides sind wir sehr flexibel unterwegs.
Von Longyearbyen aus fahren wir, wenn es die Bedingungen erlauben, in Richtung Norden und werden unsere Route flexibel an die Eis- und Wetterbedingungen anpassen.
Von Birgit erfahren Sie über historische bis aktuelle Polarforschung, die manche Bucht mit dramatischen Geschichten zum Leben erweckt. Und Sie können sogar selbst Polarforscher werden: Birgit arbeitet an Forschungsprojekten für das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, die während dieser Reise ausgeführt werden, und Sie können dabei mithelfen!
Fazit: Eine herrliche Reise ins noch "weiße" Spitzbergen mit einer erfahrenen Arktiskennerin!
MEA-160526
Nordwest-Spitzbergen im Frühsommer | SV MEANDER
Dauer
11 Tage
Schiff
SV MEANDER
Ab Preis
5.795 € p.P.
Termine
1 verfügbar
Dauer
11 Tage
Schiff
SV MEANDER
✦ Eindrücke
Impressionen
6 Bilder
◆ So war die Reise 2026
„Ganz nah kommen die Walrosse ans Ufer und schauen uns mit roten Augen an – schnaubend und blubbernd. Es wird ganz schön spannend, so nah kommen sie!"
Neun Tage unter Segeln, Spitzbergen im Wechsel aus Nebel und Mitternachtssonne: die Walrosse von Poolepynten, die Eiskante im St. Jonsfjord, eine gewaltige Kalbung des Kronebreen, bei der häusergroße Eistürme in den Fjord donnern. Am Alkhornet frische Spuren eines Eisbären, in Colesbukta russische Siedlungsromantik – und am Ende standen wir auf festem Meereis. Belugas und Zwergwale, Bartrobben, die nachts nach ihren Weibchen pfiffen, ein seltener Seidenschwanz. Zum Abschluss schaltete der Kapitän den Motor ab, und wir segelten in Stille durch den schwarzen Nordfjord.
9 Tage · ein traditioneller Schoner · von Longyearbyen über Poolepynten und den Kongsfjord zurück in den Isfjord.
Aus dem Reisetagebuch der SV Meander · Nordwestspitzbergen im Frühsommer · Text: Birgit Lutz